Red Bulls unterliegen zum CHL-Abschluss in Skellefteå mit 2:4
Dienstag, 13. Oktober 2026 |

Skellefteå AIK vs. EC Red Bull Salzburg

Red Bulls unterliegen zum CHL-Abschluss in Skellefteå mit 2:4 Mario Huber: „Können positive Schlüsse aus dem Spiel ziehen“ // SpieltagDer EC Red Bull Salzburg unterlag in der Champions Hockey League im sechsten und letzten Spiel der Regular Season gegen den schwedischen Meister Skellefteå AIK mit 2:4.
Die Red Bulls spielten bei den favorisierten Schweden in Skellefteå ambitioniert und konnten im ersten Abschnitt eine 1:0-Führung durch Dennis Robertson mitnehmen. Danach drehten die Schweden auf und dominierten das Spiel grundlegend, wobei die Red Bulls in Abständen zu Chancen kamen und Mario Huber, gepaart mit einer selbstlosen Abwehrleistung des gesamten Teams, noch zum 2:4-Endstand aus Salzburger Sicht einschoss. Salzburg beendet damit die Regular Season mit einem Sieg und fünf Niederlagen, hat aber erst zum zweiten Mal die CHL-Playoffs verpasst.
Nächstes Heimspiel Am 16. Oktober vs. Steinbach Black Wings Linz | 19:15 Uhr
Spielverlauf
Die Red Bulls (ohne die Rekonvaleszenten Thomas und Michael Raffl, Peter Schneider und Maximilian Wurzer) gingen vom Start weg voll drauf und lieferten den Schweden gleich einen heißen Kampf. Erste Chancen auf beiden Seiten ließen nicht lange auf sich warten. Nick Poisson testete Skellefteås Torhüter Jani Lampinen aus dem rechten Bullykreis (7.). Dasselbe nochmal in der 10. Minute. Salzburg war auf Augenhöhe und defensiv trotz einiger sehr guter schwedischer Torannäherungen hellwach. Und schlug im ersten Powerplay zu, Dennis Robertson nagelte die Scheibe von der blauen Linie in die Maschen (13.). Danach erhöhten die Hausherren merklich den Druck. Die Red Bulls waren in Unterzahl im Glück, als der Querpass vor Torhüter David Kickert vom abnehmenden Stürmer um Zentimeter verpasst wurde (17.). Den starken Schuss von Jonathan Davidsson (20.) aus dem Slot fing Kickert sicher und hielt die Führung zur ersten Pause fest. Am Beginn des zweiten Abschnitts wartete dann bei zwei aufeinander folgenden Unterzahlspielen Schwerstarbeit auf Salzburgs Defensive. Die hielt gut, aber mit einem Rebound – die Scheibe kam aus der Luft – netzte Hjalmar Nilsén zum Ausgleich ein (26.). Noch in derselben Minute legte Kapitän Mario Huber allein vorm Tor fast wieder vor. Das machten stattdessen die Hausherren, die im Powerplay mit dem Nachschuss von Oskar Vuollet erstmals die Führung übernahmen (29). Skellefteå hatte jetzt deutlich mehr Zeit in der Offensive und traf abermals nach einem Rebound durch Jonathan Davidsson zum 3:1 (34.). Erst mit Florian Baltrams gutem Schuss aus dem Slot (38.) wurde Salzburg wieder gefährlich, war aber bei einem späten Powerplay nicht zwingend genug, den Rückstand vor der zweiten Pause zu verkürzen. Im Schlussdrittel ließen sich die Hausherren auf keine Spielchen ein und dominierten das Geschehen, auch wenn Salzburg zu Chancen kam, wie etwa Nick Poisson aus dem linken Bullykreis (44.). Mit einem sauber herausgespielten Treffer aus dem Slot von Oskar Vuollet erhöhten die Schweden dann die Führung auf 4:1 (45.). So ging es weiter; Skellefteå drückte und kreierte Chancen, die Red Bulls setzten aus der Abwehr heraus Nadelstiche. David Kickert machte eine richtig starke Partie und ließ dann nichts mehr rein und Mario Huber gelang glatt noch der zweite Treffer (55.) zum 2:4-Endstand, mit dem sich die Red Bulls beim schwedischen Meister mehr als achtbar aus der CHL verabschiedet haben.
Statement Mario Huber
Statement Mario Huber
„Mit einer Niederlage kann man nie zufrieden sein, aber wir können positive Schlüsse aus dem Spiel ziehen. Wir haben großen Kampfgeist gezeigt und mit vier Linien gespielt, darauf können wir aufbauen. Insgesamt haben wir in jedem CHL-Spiel gute Phasen gehabt und gesehen, dass wir mit unserem Eishockey mit den Topteams mitspielen können. Das müssen wir nun über 60 Minuten aufs Eis bringen und dann kommen hoffentlich auch wieder die Siege.“ Champions Hockey League Skellefteå AIK – EC Red Bull Salzburg 4:2 (0:1, 3:0, 1:1) Tore: 0:1 | 12:43 | Dennis Robertson | PP 1:1 | 25:37 | Hjalmar Nilsén 2:1 | 28:56 | Oskar Vuollet | PP 3:1 | 33:17 | Jonathan Davidsson 4:1 | 44:42 | Oskar Vuollet 4:2 | 54:59 | Mario Huber Zuschauer: 1.342
CHL | Regular Season der Red Bulls
Do, 03.09.2026 | EC Red Bull Salzburg vs. Kölner Haie 2:5 (0:2, 2:2, 0:1) Sa, 05.09.2026 | EC Red Bull Salzburg vs. Bílí Tygri Liberec 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) Fr, 11.09.2026 | Rögle Ängelholm vs. EC Red Bull Salzburg 5:0 (1:0, 0:0, 4:0) So, 13.09.2026 | Växjö Lakers vs. EC Red Bull Salzburg 6:3 (3:0, 2:1, 1:2) Mi, 07.10.2026 | EC Red Bull Salzburg vs. Eisbären Berlin 3:4 (0:3, 1:1, 2:0) Di, 13.10.2026 | Skellefteå AIK vs. EC Red Bull Salzburg 4:2 (0:1, 3:0, 1:1)
Für die Red Bulls war es nach der Saison 2023/24 erst das zweite Mal, dass sie für die CHL-Playoffs nicht qualifiziert waren. Seit Beginn der Champions Hockey League 2014/15 haben die Red Bulls in 12 Spielzeiten (2020/21 wurde wegen Corona abgesagt) nur eine Saison (2019/20) verpasst.
Nächstes Heimspiel der Red Bulls
win2day ICE Hockey League Am 16. Oktober vs. Steinbach Black Wings Linz Eisarena Salzburg | 19:15 Uhr Sporteurope.tv | Student Hockey Night
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