
Samstag, 14. Februar 2026 |
Österreichisches AHL-Meisterschaftsfinale
Die Juniors erwischten vor 1.830 Zuschauern den besseren Start und Maxim Eliseev erzielte bereits in der 1. Spielminute nach 22 Sekunden das 1:0. In der 6. Spielminute erhöhte Paul Schuster auf 2:0, den Red Bulls gehörte das erste Drittel. Im zweiten Abschnitt kamen die Eisbären deutlich besser aus der Kabine und konnten das Spiel nun bestimmen. In der 30. Spielminute gelang Kilian Rappold der Anschlusstreffer, Christian Jennes traf in Überzahl in der 34. Spielminute zum Ausgleich und Kele Steffler erzielte eine Spielminute vor Drittelende die Eisbären-Führung. Im Schlussabschnitt wollte den Juniors der erneute Ausgleich nicht gelingen. In den letzten beiden Spielminuten versuchten es die jungen Salzburger schlussendlich mit dem sechsten Mann, doch Christian Jennes stellte mit dem Empty Net Treffer in der 60. Spielminute den 2:4-Endstand her.
Nächstes Spiel
Alps Hockey League | Master Round
HC Asiago vs. Red Bull Hockey Juniors
Do., 19.02.2026 | 20:00| Asiago, Italien
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Spielverlauf
Die Red Bull Hockey Juniors starteten mit vollem Druck in das Finalspiel um die österreichische Meisterschaft. Bereits in der 1. Spielminute traf Topscorer Maxim Eliseev nach Zuspiel von Luca Auer zum 1:0. Vom frühen Treffer beflügelt, drückten die Juniors weiter auf das Tor der Eisbären. Mit fortschreitender Zeit kamen allerdings auch die Gäste besser ins Spiel und prüften Juniors-Torhüter Luca Haitzmann. Die Red Bulls befreiten sich aus der Druckphase, Paul Oberhauser fand Paul Schuster und dieser setzte sich in der 6. Spielminute durch und netzte zur 2:0-Führung ein. In der Folge erhöhten die Juniors den Druck auf Zell am See-Torhüter Alexander Schmidt. Luca Auer verfehlte in der 12. Spielminute nur knapp, die Juniors suchten aus allen Lagen den nächsten Treffer. Zell am See blieb jedoch mit schnellen Kontern und Abschlüssen aus der Distanz gefährlich. Die Juniors kamen zur ersten Überzahl, doch die Eisbären hielten mit aggressivem Unterzahlspiel dagegen. Zurück in voller Stärke verzog Nikita Bloch in der 15. Spielminute knapp, ein weiterer Treffer gelang vorerst nicht. Eine weitere Überzahl brachte die Eisbären nochmals unter Druck, doch die Abschlüsse waren nicht gefährlich genug.
Der zweite Abschnitt startete auf Augenhöhe. Zell am See agierte nun deutlich aktiver, die Juniors hielten dagegen. In der 22. Spielminute kam Paul Oberhauser zum Breakaway, wurde aber in letzter Sekunde am Abschluss gehindert. Im folgenden Penaltyschuss gewann Zell am See-Torhüter Schmidt das Duell und verhinderte den Drei-Tore-Vorsprung. Die Partie wurde körperbetonter, die Emotionen kochten hoch. Die Red Bulls kamen zu weiteren Überzahlmöglichkeiten und schossen abermals aus allen Lagen, doch es blieb beim 2:0. Weitere Strafen auf beiden Seiten unterbrachen den Spielfluss, zwischenzeitlich ging es auch 4 gegen 4 in der intensiven Partie. Beide Teams suchten weiter Abschlüsse. In der 30. Spielminute verwertete Kilian Rappold das Zuspiel von Fredrik Widen zum 2:1-Anschlusstreffer. Die Red Bulls reagierten sofort mit einer Druckphase und versuchten, das Momentum wieder auf ihre Seite zu ziehen. Zell am See blieb jedoch gefährlich und kam in der 32. Spielminute beinahe in einer 2 gegen 1 Situation zum Ausgleich. Kurz darauf wurde es vor Luca Haitzmann brandgefährlich, der sich für eine Parade enorm strecken musste. Eine Strafe gegen die Juniors brachte den Gästen eine Überzahl, die die Pinzgauer nutzten: Christian Jennes fälschte den Schuss von Sebastian Zauner in der 34. Spielminute unhaltbar zum 2:2-Ausgleich ab. Die Juniors mussten danach erneut in Unterzahl agieren, überstanden diese jedoch unbeschadet. Zell am See war nun spielbestimmend und setzte die Red Bulls vermehrt unter Druck. In der 40. Spielminute traf Kele Steffler mit einem Schuss von der blauen Linie ins Kreuzeck zum 2:3.
Die Red Bull Hockey Juniors starteten mit viel Offensive in den Schlussabschnitt und suchten den schnellen Ausgleich. Florian Lanzinger verfehlte in der 44. Spielminute knapp, auf der Gegenseite kam Aljaz Predan zu einem Abschluss. Es ging Auf und Ab in der Eisarena Salzburg, beide Teams kämpften um jeden Zentimeter. Zell am See setzte die Juniors phasenweise unter Druck, die Red Bulls hielten dagegen und suchten den schnellen Konter. Die Juniors kamen zu einer weiteren Überzahl und feuerten aus allen Lagen auf das Tor der Eisbären, doch der Puck wollte nicht über die Torlinie. Die Gäste standen in der Defensive kompakt und hielten die Juniors geschickt außen. In der Schlussphase bremsten sich die Red Bulls mit einer Unterzahl und danach auch noch mit einer doppelten Unterzahl, verteidigten diese aber stark. Adrian Gesson gelang dabei beinahe der Shorthander, ein weiterer Gegentreffer fiel nicht. Zwei Minuten vor Spielende nahmen die Juniors das Timeout und zogen den Torhüter für den sechsten Feldspieler. In der 60. Spielminute erzielte Christian Jennes den Empty Net Treffer und besiegelte damit die österreichische Meisterschaft für die EK Die Zeller Eisbären.
Statement Adrian Gesson
Statement Adrian Gesson
„Wir waren im ersten Drittel klar besser, waren 2:0 vorne und hatten alles in der Hand. Dann haben wir aufgehört zu spielen und haben Zell am See zurückkommen lassen. Ich möchte mich bei allen Fans bedanken, die gekommen sind und uns unterstützt haben. Den Titel nicht gewinnen zu können, tut weh.“
Finale der österreichischen Meisterschaft
Red Bull Hockey Juniors – EK Die Zeller Eisbären 2:4 (2:0, 0:3, 0:1)
Tore
1:0 | 00:22 | Maxim Eliseev
2:0 | 05:55 | Paul Schuster
2:1 | 29:25 | Kilian Rappold
2:2 | 33:46 | Christian Jennes | PP
2:3 | 39:00 | Kele Steffler
2:4 | 59:08 | Christian Jennes | EN
Zuschauer: 1.830

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Erstes Spiel um die österreichische Meisterschaft endet unentschieden// JUNIORS

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Juniors gegen Zell am See im österreichischen AHL-Meisterschaftsfinale// ALPS HOCKEY LEAGUE

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Juniors behalten im Finish die Nerven// JUNIORS