
Donnerstag, 12. Februar 2026 |
ÖM | Spiel 1 | EKZ vs RBJ
Im Aufeinandertreffen der beiden besten österreichischen Teams hatten die Juniors in den Anfangsminuten die Oberhand und bestimmten das erste Drittel. In der Schlussminute des ersten Abschnittes gelang jedoch Zell am See der erste Treffer des Spiels. Im zweiten Abschnitt erzielte Luca Auer nach nur 45 Sekunden den erneuten Ausgleich, Adrian Gesson schoss die Red Bulls gegen Mitte des zweiten Drittels in Führung. Im Schlussabschnitt antwortete Zell am See nach nur 17 Sekunden prompt mit dem erneuten Ausgleich und erarbeitete sich in der Folge sogar die Führung, ehe Florian Lanzinger ein spätes Powerplay zum 3:3-Endstand nutzen konnte.
Finale der österreichischen Meisterschaft | Spiel 2
Red Bull Hockey Juniors vs. EK Die Zeller Eisbären
14.02.2026 | 19:15 | Eisarena Salzburg

Spielverlauf
Die Red Bull Hockey Juniors starteten druckvoll in das erste von zwei Aufeinandertreffen im Finale der österreichischen Meisterschaft. Erste Chancen der Juniors prüften Zell-am-See-Torhüter Alexander Schmidt, mit hohem Tempo preschten die jungen Salzburger in die Offensive. Den Red Bulls gehörten die Anfangsminuten in der laufintensiven und körperlichen Partie. Luca Kogler verzog nach langem Pass über das Tor der Hausherren (5.), Paul Oberhauser verfehlte nur knapp den Querpass von Paul Schuster (7.) Allmählich gelangten auch die Eisbären besser ins Spiel, große Offensivaktionen der Hausherren blieben jedoch vorerst aus. Paul Reiner probierte es für die Eisbären aus spitzem Winkel (11.), anschließend kamen die Zeller zu ihrer ersten Überzahlmöglichkeit. Mit gutem Stellungsspiel überstanden die Juniors diese unbeschadet und gaben den Eisbären nur wenige Abschlussmöglichkeiten. Zurück in voller Stärke wurde das Spiel nun körperbetonter und deutlich ausgeglichener. Harte Checks und viele Richtungswechsel waren die Folge. Zell am See war nun etwas mehr am Drücker, doch Juniors-Torhüter Luca Haitzmann hielt mit starken Paraden dicht. In der 20. Spielminute belagerten die Eisbären das Tor von Haitzmann, Philip Putnik schob den Puck nach mehreren Rebounds schließlich über die Linie zum 0:1.
Die Juniors eröffneten den zweiten Abschnitt nach nur 45 Sekunden mit dem Treffer zum Ausgleich (21.). Luca Auer fälschte den Schuss von Fabian Baumann vor Zell-am-See-Torhüter Schmidt zum 1:1 ab. Die Eisbären reagierten sofort und antworteten mit einer Druckphase im Drittel der Gäste. Mehrere Schüsse zwangen Haitzmann zu weiteren Paraden, doch dieser präsentierte sich stark. Die Juniors arbeiteten sich zurück und kamen nun zu ihrer ersten Überzahlmöglichkeit, hatten jedoch aufgrund des starken Defensivspiels der Hausherren zunächst Schwierigkeiten, die Aufstellung im Angriffsdrittel zu finden. Erst gegen Ende der Überzahl ergaben sich Chancen, es blieb jedoch beim 1:1. Zurück in voller Stärke war es dann Paul Schuster, der sich hinter dem Eisbären-Tor durchsetzte und Kapitän Adrian Gesson im Slot fand. Dieser schoss die Juniors in der 29. Spielminute zur 2:1-Führung. Die Red Bulls kamen zu einer weiteren Überzahl, nun gelang den Juniors die Aufstellung und mehrere Abschlüsse prüften den Zeller Schlussmann. Zurück in voller Stärke setzten die Hausherren kurzzeitig erneut Offensivakzente, doch die Red Bulls hielten dagegen und wurden ihrerseits wieder gefährlich. Abwechselnde Druckphasen bestimmten nun das Spielgeschehen. Kurz vor Drittelende gelangten die jungen Salzburger zu einer weiteren Überzahl, mussten jedoch noch während des Powerplays eine Gegenstrafe hinnehmen.
Im Schlussabschnitt nutzten die Hausherren die Restüberzahl und stellten nach nur 17 Sekunden (41.) durch Tim Coffman, der seinen eigenen Rebound verwertete, den erneuten Ausgleich her. Die Eisbären präsentierten sich nun brandgefährlich und gewannen durch den frühen Treffer an Momentum. Die Juniors erarbeiteten sich zwar Chancen in der Offensive, doch auf der anderen Seite behauptete Blaz Tomazevic in der Rundung den Puck und fand den alleinstehenden Paul Reiner, der in der 47. Spielminute zum 2:3 einnetzte. Sofort drückten die Juniors auf den erneuten Ausgleich. Zell-am-See-Torhüter Schmidt parierte mit letzter Kraft, doch der Puck wollte nicht über die Torlinie. Der offene Schlagabtausch lief erneut über das ganze Eis, beide Teams erspielten sich Chancen. In der 50. Spielminute zündete Nicklas Huard den Turbo und kam zu einem Breakaway, verzog allerdings über das Tor der Juniors. Beide Teams prüften weiter die Schlussmänner. Eine späte Unterzahl wussten die Juniors zu nutzen und setzten sich im Angriffsdrittel fest. Nach einer längeren Druckphase mit vielen Abschlüssen war es schließlich Florian Lanzinger, der das Zuspiel von Jesse Juhola in der 58. Spielminute zum 3:3-Endstand verwertete. Damit gehen beide Teams am Samstag, dem 14.02.2026, mit einem 3:3 in den finalen Showdown um die österreichische Meisterschaft.
Statement: Adrian Gesson nach dem ersten Finalspiel der österreichischen Meisterschaft
Kapitän Adrian Gesson
„Das 3:3 ist die perfekte Ausgangslage. Es geht mit 0:0 in Salzburg weiter, es ist ein neues Spiel und wir müssen dort wieder gut starten, aber das wird richtig spannend. Wir müssen jetzt schauen, dass wir gut regenerieren, und dann wird das am Samstag ein richtig harter Kampf. Heute haben wir gut als Team gespielt, die Schüsse geblockt und bis zum Ende gekämpft. Der Start war heute gut, aber gegen Ende des zweiten Drittels und auch am Anfang des dritten Drittels haben wir etwas nachgelassen. Wir sind dann aber wieder stark zurückgekommen und konnten das 3:3 erzielen.“
Finale der österreichischen Meisterschaft | Spiel 1
EK Die Zeller Eisbären – Red Bull Hockey Juniors 3:3 (1:0, 0:2, 2:1)
Tore
1:0 | 19:15 | Philip Putnik
1:1 | 20:45 | Luca Auer
1:2 | 28:38 | Adrian Gesson
2:2 | 40:17 | Tim Coffman | PP
3:2 | 46:29 | Paul Reiner
3:3 | 57:27 | Florian Lanzinger | PP

Mit Video
Juniors behalten im Finish die Nerven// JUNIORS

Juniors mit ernüchterndem Start in die Master Round// JUNIORS

Red Bull Hockey Juniors beenden Grunddurchgang an der Tabellenspitze// JUNIORS