Siegesserie der Red Bulls endet in Bruneck
Sonntag, 11. Januar 2026 |

HC Falkensteiner Pustertal vs. Red Bulls

Siegesserie der Red Bulls endet in BruneckSalzburg unterliegt Pustertal mit 1:4 // win2day ICE Hockey LeagueDer EC Red Bull Salzburg musste sich im Auswärtsspiel der win2day ICE Hockey League nach zuletzt zwölf Siegen in Serie gegen den HC Falkensteiner Pustertal Wölfe mit 1:4 geschlagen geben.
In einem Spiel, das von den Red Bulls im Angriff Großteils diktiert wurde, führten die Hausherren nach dem ersten Abschnitt mit 2:1 und nutzten dabei ihre Chancen effizient. Die Red Bulls waren im zweiten Abschnitt richtig drückend und hatten eine Vielzahl an Möglichkeiten, konnten aber nicht ausgleichen. Im emotionalen Schlussdrittel entschied Pustertal die Partie mit einem Powerplay-Treffer in der Schlussphase und abschließendem Empty-Net-Tor. Die Red Bulls unterlagen damit erstmals wieder seit zwölf Spielen und konnten Pustertal auch im dritten Saison-Duell nicht bezwingen. Das Salzburger Tor schoss Mario Huber.
Nächstes Heimspiel Am 18. Januar vs. HCB Südtirol Alperia | 16:30 Uhr
Highlights HC Falkensteiner Pustertal vs. Red Bulls
Spielverlauf
Die Red Bulls starteten mehr oder weniger mit einem Rückstand in die Begegnung. Nach einer frühen Strafe schlug die Scheibe noch vor Ablauf der ersten Minuten hinter David Kickert im Tor ein. Nick Saracino fälschte im Powerplay unhaltbar ab. Die Red Bulls – ohne die Rekonvaleszenten Ali Wukovits, Peter Schneider und Troy Bourke, dafür mit Luca Auer und Adrian Gesson, die erst gestern im AHL-Heimspiel der Red Bull Hockey Juniors gegen KHL Sisak im Einsatz waren – setzten sich erstmals in der 5. Minute in der Offensivzone fest und glichen prompt durch einen abgefälschten Distanzschuss von Mario Huber aus. Fortan ging es hin und her mit guten Abschlüssen auf beiden Seiten. Mit zunehmender Spieldauer geriet der Pustertaler Goalie Edward Pasquale immer mehr in den Mittelpunkt, die Salzburger Schussfrequenz nahm deutlich zu. Doch bei einem Breakaway – zuvor (19.) vereitelte David Kickert noch die Top-Chance vom frei stehenden Rok Ticar – holten sich die Hausherren die Führung vor der Pause zurück. Greg Di Tomaso traf aus dem halbhohen Slot zum 2:1 nach 20 Minuten. Salzburger Dauerdruck dann im zweiten Abschnitt. Die Red Bulls hielten die Scheibe minutenlang in der Offensivzone, nur Edward Pasquale war nicht zu überwinden. Brandon Coe, Benjamin Nissner, Devante Stephens; die Scheibe hätte längst drin sein müssen. Erst weit nach der Hälfte des Drittels war auch David Kickert bei einigen brenzligen Situationen vor seinem Kasten wieder gefordert. Die Salzburger Angriffswellen rollten weiter. Travis St. Denis hatte die Möglichkeit nach einem Solo (36.), Thomas Raffl nochmal aus kurzer Distanz im Slot (39.). Die Red Bulls hatten das zweite Drittel fast durchgängig dominiert, lediglich Tor sollte keines fallen. Ins Schlussdrittel starteten die Hausherren wieder mit einem frühen Powerplay, diesmal hielt die Salzburger Mauer. Pustertal hielt die Partie danach offen und investierte wieder mehr in die Offensive. Das Momentum wechselte hin und her, beide Teams setzten sich abwechselnd in der Angriffszone fest. Das Spiel wurde dann zunehmend von harten Zweikämpfen dominiert, die selten zu klaren Chancen führten, zumal auch die Räume vorm Tor eng gemacht wurden. Mit einem Powerplay-Tor entschieden die Pustertaler schließlich die Partie, Greg Di Tomaso traf von der blauen Linie ins Schwarze (56.). In der hektischen Schlussphase brachten sich die Red Bulls mit weiteren Strafen ins Hintertreffen und unterlagen trotz weiterer Möglichkeiten nach einem Empty-Net-Tor mit 1:4.
Statement Manny Viveiros
Statement Manny Viveiros
„Wir sind ein bisschen frustriert. Wir hatten unsere Chancen und haben zu wenig Tore daraus gemacht. Ich kann mit der Leistung der Jungs nicht unzufrieden sein. Aber Pustertal hat hart gekämpft in der guten Atmosphäre ihrer Heimarena und bei uns war es heute leider zu wenig.“ win2day ICE Hockey League HC Falkensteiner Pustertal – EC Red Bull Salzburg 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) Tore: 1:0 | 00:57 | Nick Saracino | PP 1:1 | 04:33 | Mario Huber 2:1 | 19:35 | Greg Di Tomaso 3:1 | 55:45 | Greg Di Tomaso 4:1 | 59:24 | Austin Rueschhoff | EN Zuschauer: 3.104
Nächstes Heimspiel der Red Bulls
Am 18. Januar vs. HCB Südtirol Alperia Eisarena Salzburg | 16:30 Uhr Livestream
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