Ausgangslage
Wieder einmal stehen sich die Red Bulls als Rekord-Champion der win2day ICE Hockey League und der KAC als österreichischer Rekordmeister in einem Finale gegenüber. Erst im letzten Jahr lieferten sich beide Teams eine 7-Spiele-Finalserie, die die Red Bulls mit dem insgesamt neunten Titelgewinn in der ICE Hockey League abschließen konnten. Auch die drei Finalserien, in denen sich beide Clubs in der Vergangenheit bereits gegenüberstanden, gingen jeweils über die volle Länge von sieben Spielen; 2024 und 2011 mit den Red Bulls als Sieger, 2009 gewann der KAC.
Nun aber sind die Karten neu gemischt, wenn sich beide Clubs in die insgesamt elfte gemeinsame Playoff-Serie stürzen. Nach dem 4:0-Seriensieg im Viertelfinale gegen Székesfehérvár mussten die Red Bulls im Halbfinale gegen den HCB Südtirol Alperia an die körperlichen Grenzen gehen, um die Serie zu gewinnen – das 4:1 täuscht über den engen Verlauf aller Spiele hinweg. Der KAC hat sich nach dem 4:2-Viertelfinal-Seriensieg gegen den HC Pustertal Wölfe im Halbfinale mit den Linzer Black Wings eine 7-Spiele-Serie geliefert und dabei Steherqualitäten bewiesen.
Top-Scorer im Fokus
In den bisherigen Playoffs war Salzburgs Top-Linie wie schon im Grunddurchgang die erfolgreichste Linie. Benjamin Nissner und Peter Schneider, die beiden punktebesten Stürmer nach dem GD, haben mit 7 bzw. 6 Toren in der Post Season am häufigsten zugeschlagen. Thomas Raffl ist mit 3 Toren der drittbeste Salzburger Torschütze nach 9 Spielen.
Auch beim KAC übernehmen Nick Petersen (11 Sp, 6 T) und Matt Fraser (13 Sp, 5 T) in den Entscheidungsspielen Verantwortung. Mathias From, im GD mit 21 Toren (gleich auf mit Matt Fraser) Klagenfurter Top-Torschütze, hat bislang in 13 Spielen erst zweimal angeschrieben. Dafür zeigt Raphael Herburger stark auf und ist mit 7 Toren in 13 Spielen im Moment Klagenfurts bester Playoff-Torschütze.