
Dienstag, 17. März 2026 |
HC Falkensteiner Pustertal vs. Red Bulls | Playoffs
Der riesen Kampf wurde in Bruneck leider nicht belohnt. In einem ausgeglichenen und hart umkämpften Spiel gingen die Red Bulls mit dem richtig starken Torhüter David Kickert im ersten Abschnitt mit einem Tor von Peter Schneider in Führung. Die Hausherren glichen im zweiten Abschnitt aus und dann ging es bis zur 106. Minute, bis Pustertal schließlich der alles entscheidende Treffer gelang.
Der EC Red Bull Salzburg ist damit im Viertelfinale sieglos aus den Playoffs 2026 ausgeschieden. Erst zum zweiten Mal in der Club-Geschichte müssen sich die Red Bulls damit nach der ersten K.O.-Runde aus der Saison verabschieden. Zuletzt erreichten die Salzburger seit 13 Jahren immer mindestens das Halbfinale.
Highlights HC Falkensteiner Pustertal vs. Red Bulls
Spielverlauf
Beide Teams starteten sehr konzentriert in die Begegnung und machten zunächst hinten dicht. Die ersten guten Möglichkeiten gehörten den Red Bulls. Tyler Lewington zog aus dem halbhohen Slot ab (4.), danach Luca Auer aus spitzem Winkel, den Schuss parierte Pustertals Goalie Edward Pasquale sehenswert (5.). Dann wurde auch Salzburgs Torhüter David Kickert bei seinem ersten Playoff-Einsatz geprüft, die Hausherren schossen zumeist ansatzlos aus dem Spiel heraus. Die Red Bulls hatten in weiterer Folge mehr vom Spiel und beschäftigten unentwegt die Pustertaler Defensive, die Hausherren kamen fast wie gewohnt über schnelle Konter zu Abschlüssen. Peter Schneider brachte die Red Bulls schließlich in Führung und verwertete dabei die von der Bande zurückspringende Scheibe per Rückhand (18.). Lucas Thaler (18.) und Devante Stephens (19.), beide frei im Slot, hatten den nächsten Treffer auf dem Schläger. Nach 20 strafenlosen Minuten nahmen die Red Bulls die 1:0-Führung mit in die Kabine.
Im zweiten Abschnitt hatten die Hausherren die erste Top-Chance, Luca Zanatta schloss frei vor David Kickert ab (24.). Dann wurden die Zweikämpfe kantiger, es folgten Strafen. Peter Schneider kam in Überzahl vor Pasquale an die Scheibe, wurde aber gleich bedrängt (26.). Im ersten Pustertaler Powerplay musste David Kickert alle Künste auspacken, es brannte vor dem Salzburger Tor. Mario Huber hatte allerdings in Unterzahl nach einem Solo die beste Salzburger Chance (30.). Danach nochmal Peter Schneider im Slot (33.). Und wieder drohte höchste Gefahr im nächsten Pustertaler Powerplay mit viel Verkehr vor dem Tor und guten Schüssen. Den Ausgleich fixierten die Hausherren aber bei gleicher Teamstärke mit einem abgefälschten Schuss von Tommy Purdeller (37.). Der zweite Abschnitt ging an Pustertal mit den insgesamt besseren Möglichkeiten.
Mit dem 1:1 ging es in den Schlussabschnitt. Es folgte ein offener Schlagabtausch mit vielen Schüssen, wilden Zweikämpfen, aber wenig echten Chancen. Eine solche hatten die Hausherren bei einem 3 auf 1 (47.). In der 49. Minute hatte Troy Bourke in Unterzahl nach einem 2 auf 1 die Chance, im Gegenzug hielt Kickert stark nach kurzen Solo von Tommy Purdeller. Die Hausherren übernahmen dann etwas mehr die Offensive, die Red Bulls leisteten viel Defensivarbeit. In der 59. Minute knallte Adam Almquist die Scheibe aus der Distanz an die Stange, kurz darauf hatte Benjamin Nissner die Chance frei im halbhohen Slot (60.). Rein ging nichts mehr, die Entscheidung musste in die Overtime vertagt werden.
Der Anfang gehörte den Red Bulls. Mit Michael Raffl per Rückhand (62.) und Tyler Lewington im Slot (63.). Salzburg drückte. Dann kamen auch die Hausherren und erspielten sich Top-Chancen. Gleich zweimal – Austin Osmanski (68.) und Austin Rueschhoff (69.) – fuhren allein aufs Tor zu, Kickert klärte. Danach erzeugten die Hausherren weitere brisante Szenen vor dem Salzburger Tor, die teilweise mit Glück gelöst werden konnten. Kurz vor der nächsten Pause hatten wieder die Red Bulls die Oberhand und erzeugten viel Verkehr vor Pasquale, der nichts reinließ. 1:1 nach 80 Minuten.
Die zweite Overtime verlief ähnlich wie die erste. Die ersten Minuten gehören den Salzburgern, die die Pustertaler Verteidigung schwer in Bedrängnis brachten. Beste Möglichkeit: Lucas Thaler, leicht bedrängt, mit dem Abschluss aus kurzer Distanz (85.). Dann wechselte wieder das Momentum hin und her, beide Teams mit Chancen. Tommy Purdeller hatte im Slot eine solche (88.). Danach touchierte die Scheibe die Stange neben Kickert. Zum Ende hin hatten wieder die Hausherren mehr vom Spiel und nahmen ein halbes Powerplay mit in die nächste Pause. In der dritten Overtime wurde der erbitterte Kampf fortgesetzt. Raphael Andergassen fand schließlich die Lücke und überwand Salzburgs Torhüter David Kickert, der ein riesen Siel gemacht hat, zum zweiten Mal, was für die Red Bulls das Saisonende bedeutet.
Statement Manny Viveiros
Statement Manny Viveiros
„Ich gratuliere Pustertal zu dem Erfolg und der gesamten Serie. Wir haben leider wieder nur mit einem Tor Unterschied verloren. Wir hatten unsere Chancen und mit etwas mehr Glück hätten wie auch mehr Tore schießen können. Wir sind enttäuscht, aber nochmal Anerkennung für unseren Gegner, die bessere Mannschaft hat die Serie gewonnen.“
win2day ICE Hockey League | Playoff-Viertelfinale | 4. Spiel
HC Falkensteiner Pustertal – EC Red Bull Salzburg 2:1 (0:1, 1:0, 0:0) OT
Tore:
0:1 | 17:29 | Peter Schneider
1:1 | 36:42 | Tommy Purdeller
2:1 | 105:38 | Raphael Andergassen
Zuschauer: 3.104
Playoff–Viertelfinale | Red Bulls vs. HC Falkensteiner Pustertal | 0:4
1 | Di, 10.03.26 | EC Red Bull Salzburg – HC Falkensteiner Pustertal 2:3 (1:0, 1:2, 0:0) OT
2 | Do, 12.03.26 | HC Falkensteiner Pustertal – EC Red Bull Salzburg 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)
3 | Sa, 14.03.26 | EC Red Bull Salzburg – HC Falkensteiner Pustertal 3:4 (1:1, 2:3, 0:0)
4 | Di, 17.03.26 | HC Falkensteiner Pustertal – EC Red Bull Salzburg 2:1 (0:1, 1:0, 0:0) OT

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Red Bulls verlieren zum dritten Mal knapp gegen Pustertal // WIN2DAY ICE HOCKEY LEAGUE | PLAYOFFS

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Red Bulls unterliegen auch in Bruneck // WIN2DAY ICE HOCKEY LEAGUE | PLAYOFFS

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Red Bulls unterliegen zum Playoff-Auftakt gegen Pustertal in Overtime// WIN2DAY ICE HOCKEY LEAGUE | PLAYOFFS